Caratacus was a first century British chieftain of the Catuvellauni tribe, who led the British resistance to the Roman conquest.
Caratacus is named by Dio Cassius as a son of the Catuvellaunian king Cunobelinus. Based on coin distribution Caratacus appears to have been the protégé of his uncle Epaticcus, who expanded Catuvellaunian power westwards into the territory of the Atrebates. After Epaticcus died ca. 35, the Atrebates, under Verica, regained some of their territory, but it appears Caratacus completed the conquest, as Dio tells us Verica was ousted, fled to Rome and appealed to the emperor Claudius for help. This was the excuse used by Claudius to launch his invasion of Britain in the summer of 43.
Cunobelinus had died some time before the invasion. Caratacus and his brother Togodumnus led the initial defence of the country against Aulus Plautius's four legions, thought to have been around 40,000 men, primarily using guerrilla tactics. They lost much of the south-east after being defeated in two crucial battles on the rivers Medway and Thames. Togodumnus was killed (although John Hind argues that Dio was mistaken in reporting Togodumnus' death, that he was defeated but survived, and was later appointed by the Romans as a friendly king over a nummber of territories, becoming the loyal king referred to by Tacitus as Cogidubnus or Togidubnus) and the Catuvellauni's territories were conquered.
We next hear of Caratacus in Tacitus's Annals, leading the Silures and Ordovices of Wales against Plautius' successor as governor, Publius Ostorius Scapula. Finally, in 51, Scapula managed to defeat Caratacus in a set-piece battle somewhere in Ordovician territory (see the Battle of Caer Caradoc), capturing Caratacus' wife and daughter and receiving the surrender of his brothers. Caratacus himself escaped, and fled north to the lands of the Brigantes (modern Yorkshire) where the Brigantian queen, Cartimandua, handed him over to the Romans in chains. This was one of the factors that led to two Brigantian revolts against Cartimandua and her Roman allies, once later in the 50s and once in 69, led by Venutius, who had once been Cartimandua's husband. With the capture of Caratacus, much of southern Britain from the Humber to the Severn was pacified and garrisoned throughout the 50s.
After his capture, Caratacus was sent to Rome as a war prize, presumably to be killed after a triumphal parade. Although a captive, he was allowed to speak to the Roman senate. Tacitus records a version of his speech in which he says that his stubborn resistance made Rome's glory in defeating him all the greater:
"If the degree of my nobility and fortune had been matched by moderation in success, I would have come to this City as a friend rather than a captive, nor would you have disdained to receive with a treaty of peace one sprung from brilliant ancestors and commanding a great many nations. But my present lot, disfiguring as it is for me, is magnificent for you. I had horses, men, arms, and wealth: what wonder if I was unwilling to lose them? If you wish to command everyone, does it really follow that everyone should accept your slavery? If I were now being handed over as one who had surrendered immediately, neither my fortune nor your glory would have achieved brilliance. It is also true that in my case any reprisal will be followed by oblivion. On the other hand, if you preserve me safe and sound, I shall be an eternal example of your clemency."
He made such an impression that he was pardoned and allowed to live in peace in Rome. After his liberation, according to Dio Cassius, Caratacus was so impressed by the city of Rome that he said "And can you, then, who have got such possessions and so many of them, covet our poor tents?" | | Caratacus war ein Sohn des Cunobelinus, eines der mächtigsten Könige des vorrömischen Britanniens, dessen Hauptstadt das befestigte Camulodunum (heute Colchester) war. Als Cunobelinus um 40 n. Chr. starb, waren Caratacus und sein Bruder Togodumnus die bedeutendsten Herrscher im südlichen Britannien. Wie unter ihrem Vater lag das Zentrum ihres Reichs nördlich der Themse im Gebiet der Catuvellaunen und Trinovanten; aber auch die meisten Stämme in Südostengland standen unter ihrer Oberhoheit. Cunobelinus hatte während den 30 letzten Jahren seiner Herrschaft freundliche Beziehungen zu Rom unterhalten, um dieser Weltmacht keinen Grund zum Eingreifen zu geben. Seine Söhne verfolgten dagegen eine weniger vorsichtige Politik gegenüber Rom. Adminius, der wohl auch ein Sohn des Cunobelinus war, floh um 40 n. Chr. an den Hof des Kaisers Caligula, den er zu einem Einfall in Britannien bewegen wollte; doch kam es nicht dazu. Nach Münzfunden scheint Caratacus noch zu Lebzeiten seines Vaters ein Schützling seines Onkels Epaticcus gewesen zu sein, der das Gebiet der Catuvellaunen auf Kosten des Stammes der Atrebaten ausgedehnt hatte. Nach seinem Tod (um 35 n. Chr.) hatten die Atrebaten unter Verica ihr Land zurückerobert, wurden aber später von Caratacus endgültig besiegt und am Anfang der Regierung des Kaisers Claudius wurde Verica, offenbar von Caratacus, aus England vertrieben (41 n. Chr.) und floh ins Römische Reich. Somit besaß Claudius einen tauglichen Kriegsgrund für eine Invasion in England, die 43 n. Chr. begann.
Caratacus und Togodumnus führten den energischen Widerstand der britannischen Völker nach der Landung der ersten römischen Truppen unter Aulus Plautius an; sonst werden keine weiteren Heerführer erwähnt. Die Brüder wurden aber zuerst in zwei kleineren Schlachten, wahrscheinlich im heutigen Kent, geschlagen und mussten sich an einen Fluss (vielleicht den Medway) zurückziehen. Die Boduni, ein bisher den Catuvellaunen untertaner Stamm, unterwarfen sich dem Plautius, der auf ihrem Territorium eine Festung errichtete und dann zu dem Fluss vorstieß, an dem Caratacus größere Truppenverbände gesammelt hatte. Diese wähnten sich durch den Fluss geschützt und hatten daher keine größeren Abwehrvorkehrungen getroffen. Doch die keltischen Truppen des Plautius durchschwammen den Fluss und griffen die überraschten Britannier an, konzentrierten sich dabei aber vor allem auf die Verwundung der Pferde, die die Streitwagen zogen. Im darauffolgenden Chaos konnte auch die Legio II Augusta unter dem Kommando des späteren Kaisers Vespasian den Fluss durchqueren. Die Armee des Caratacus kämpfte tapfer und konnte zunächst noch standhalten. Am nächsten Tag wagte Gnaeus Hosidius Geta einen gefährlichen Angriff und wäre fast gefangengenommen worden, konnte aber schließlich die Britannier komplett schlagen, die hinter die Themse nahe deren Mündung ins Meer zurückweichen mussten. Die Römer verfolgten sie aber weiter, und wieder konnten die Kelten über den Fluss schwimmen, während andere Truppenverbände auf rasch errichteten Brücken hinübergelangten. Die Britannier wurden erneut besiegt und flohen, während die ihnen nachsetzenden Römer im unwegsamen Gelände und in Sümpfen große Verluste erlitten und schließlich umkehrten. Togodumnus fiel bald danach in weiteren Kämpfen. Plautius rief den Kaiser Claudius zu Hilfe, der mit Verstärkungen kam, Camulodunum einnahm und bereits nach 17 Tagen wieder heimkehrte. Plautius vollendete nun allein die Eroberung von Südengland.[4]
Erst 51 n. Chr. taucht Caratacus wieder in den Quellen als Fürst der Silurer in Südwales auf (und wahrscheinlich als Arvirargus des Westens (Wales)). Dort war er wohl in der Zwischenzeit (44-51 n. Chr.) das Zentrum des einheimischen Widerstands gegen die Römer, die er in einer Art Guerillakrieg erfolgreich bekämpfte.
Als Publius Ostorius Scapula 47 n. Chr. die Statthalterschaft von Britannien antrat, wurden die westlichen Teile dieser Provinz von walisischen Stämmen bedroht, die gerade wohl das Tal des Severn geplündert hatten. Das zerklüftete Bergland, das von bewaldeten Tälern gesäumt wurde, bildete das ideale Operationsgebiet für Hinterhalte und rasche Überfälle der Krieger des Caratacus. Dennoch rückten die Römer unaufhörlich langsam weiter vor und Caratacus verlegte den Kriegsschauplatz nach Zentralwales zu den nördlicher siedelnden Ordovicer (51 n. Chr.). Er wollte jetzt eine größere Schlacht gegen die Feinde gewinnen und wählte als Schlachtort ein Lager auf einem gut zu verteidigenden steilen Berg, den er auch an den unteren Abhängen durch Wälle aus Felsblöcken, hinter denen Bewaffnete lauerten, befestigen ließ. Vor diesen Wällen befand sich ein Fluss. Die Lage dieses Ortes ist umstritten. In jüngerer Zeit wurden römische Militäranlagen bei Llanymynech südlich von Oswestry gefunden; diese Stelle scheint am besten zu der von Tacitus (der einzigen Quelle) gegebenen Beschreibung des Kampfplatzes zu passen. Ostorius Scapula zögerte zunächst mit dem Angriff, doch seine Veteranen durchwateten den Fluss mit Leichtigkeit und wurden dabei von einem Geschosshagel getroffen. Doch sie bildeten mit ihren Schilden eine Testudo-Formation, rissen die Wälle nieder, erkletterten den Berg und erstürmten die Festung der Britannier, die aufgrund ihrer fehlenden Rüstung den römischen Waffen unterlegen waren. Nach diesem entscheidenden Sieg fielen den Römern die Frau und Tochter des Caratacus in die Hände.; seine (namentlich nicht bekannten) Brüder kapitulierten. Caratacus flüchtete weiter nach Norden zur Königin des mächtigen Volksstamms der Briganten, Cartimandua, die ihn aber in Ketten auslieferte.
Caratacus musste als erbeutetes Glanzstück mit seiner Familie in Rom an einer öffentlichen Inszenierung des Claudius teilnehmen. Da sich sein heldenhafter langjähriger Widerstand herumgesprochen hatte, wollten ihn viele sehen, so dass zahlreiches Volk aus ganz Italien herbeiströmte. Seine Gefangennahme wurde in ihrer Bedeutung vom Senat-übertreibend-mit der von Syphax durch Publius Cornelius Scipio Africanus und der von Perseus durch Lucius Aemilius Paullus Macedonicus verglichen. Doch erregte die unerschrockene Haltung des ehemaligen britannischen Königs Bewunderung. Er hielt eine würdevolle Rede an Claudius und betonte dabei, dass sein zäher Abwehrkampf dem Kaiser viel Ruhm eingebracht habe. Dieser würde bald vergessen, wenn er jetzt getötet würde; sollte er jedoch verschont werden, würde man sich ewig an die Milde des Kaisers erinnern. Claudius begnadigte dann auch Caratacus und dessen Familie. Bei der Besichtigung der Stadt Rom bewunderte Caratacus die schönen Häuser und soll sich darüber gewundert haben, warum die Römer den Britanniern ihre armseligen Hütten neideten, wo sie doch selbst solche Paläste besäßen.
Über das weitere Schicksal des Caratacus ist nichts bekannt. | | Carataco (Caratacus, Caractacus, Caradawc) fue un caudillo de los catuvellani, hijo del rey Cunobelinus, y principal líder de la resistencia contra la invasión romana de Britania.
En la Britania previa a la invasión romana podían reconocerse tres áreas de influencia: el reino de los Brigantes al norte, las tribus de Gales al oeste y el área de hegemonía de los catuvellani.
En el 43 d. C. el emperador Claudio reemprendió la conquista romana de Britania, encargando el mando de cuatro legiones a Aulo Plaucio, con la excusa de reponer en el trono a Verica, un rey exiliado de los atrébates. La principal resistencia la opuso una confederación de las tribus de los catuvellani y los trinovantes, liderada por Carataco (Caradawc) y Togodumno, los hijos del rey de los catuvellani, Cunobelinus, que había muerto a los inicios del ataque. Ambos eran activos miembros del partido de los druidas, opuestos a la influencia romana.
La resistencia de guerrillas fue rápidamente superada y los britanos fueron vencidos en las batallas del Medway y del Támesis, tras lo que Plaucio consiguió tomar su capital, Camulodunum (actual Colchester)
En el oeste Carataco logró sumar a las tribus de los Silures, ordovices, demetae y deceangli.
En el año 47, el sucesor de Plaucio, Publius Ostorius Scapula, inició una campaña de flanco atacando a los deceangli del norte de Gales, pero debió suspenderla ante la rebelión de una facción de los brigantes contraria a la alianza con Roma.
Carataco desde su base de operaciones en territorio de los silures avanzó profundamente en territorio romano, en dirección a Gloucestershire. Scapula los rechazó más allá del río Severn y trasladó la Legio XX Valeria Victrix estacionada en Camulodunum a Glevum (Gloucester) para guardar la frontera, mientras que hacía avanzar a la Legio II Augusta sobre el territorio de los silures.
Carataco se vio obligado a abandonar el sur de Gales y trasladarse al territorio de los ordovices, en el centro. Manteniendo la presión Scapula envió entonces a la Legio XIV Gemina en el 47/48 contra los cornovii y creó una una nueva base en su capital, Viroconium. Eso le permitía operar en pinza desde el norte con la XIV y desde el sur con la II.
En el 50 Scapula avanzó finalmente sobre territorio de los ordovices y consiguió derrotar a la coalición en la Batalla de Caer Caradoc. En la batalla los romanos capturaron a la esposa e hija de Carataco y posteriormente al hermano, que se rindió a los vencedores.
Los once líderes del sudeste de Britania se rindieron a Claudio, entre ellos los de los atrébates, los icenos y la reina de los Brigantes Cartimandua. Togodumno fue muerto pero Carataco consiguió huir al oeste y se convirtió en líder de la resistencia, centrada en Gales.
Carataco consiguió huir al norte, al territorio de los deceangli, pero fue perseguido y tras pasar por tierras de los cornovii pidió refugio en la corte de Cartimandua, la reina de los brigantes, pero ésta lo entregó encadenado a los romanos, quienes premiaron la acción calificándola junto a su esposo Venutius como leal amiga y protegida de Roma.
Carataco fue llevado a Roma en cadenas junto a toda su familia y exhibido por Claudio durante su triunfo. Cuenta la leyenda que dada la dignidad que demostró ante el Senado, aún con su familia postrada a los pies del emperador y debido a su impresionante discurso, amenazando a los romanos a dormir junto a sus armas porque las iban a necesitar, llenó de admiración a Claudio y éste lo perdonó. Sin embargo, en realidad Carataco suplicó por su vida y la de los suyos convenciendo a Claudio que tamaña muestra de magnanimidad conmovería a los britanos. El Senado consideró la victoria como una de los grandes triunfos de Roma y concedió a Scapula ornamentos triunfales.
Liberado, Dion Casio afirma que impresionado por la ciudad se preguntó:
"cómo pueden ellos teniendo tales posesiones ambicionar nuestras pobres cabañas?" |